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Journal

Geschichten vom Spielfeldrand.

Wissen, Einblicke und Clubgeschichte — geschrieben für alle, die Polo lieben oder es bald tun werden.

Was kostet Polo wirklich? Eine ehrliche Rechnung.

Der Mythos: unbezahlbar. Die Wahrheit: Der Einstieg kostet weniger als eine Saison Golf. Wir rechnen vor — von der ersten Stunde bis zum eigenen Pferd.

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Ein Tag im Leben eines Poloponys.

5:45 Uhr, Georgshof: Luna bekommt Frühstück. Wie unsere zwölf Schulpferde leben, trainieren und warum Montag heilig ist.

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Warum Frankfurt wieder Polo-Stadt wird.

1902 gegründet, 1992 wiederbelebt, 2025 die Schule: Die dritte Ära des Frankfurter Polo — und was OB Mike Josef damit zu tun hat.

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Wissen

Was kostet Polo wirklich? Eine ehrliche Rechnung.

Kaum ein Sport schleppt so viel Mythos mit sich herum. „Polo? Das können sich doch nur Scheichs leisten.“ Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte: Deine erste Stunde kostet bei uns aktuell 50 Euro — weniger als ein Konzertticket. Der Semesterkurs für Studierende liegt bei 299 Euro, das komplette 8-Wochen-Programm bis zum ersten Chukker bei 1.290 Euro.

Teuer wird Polo erst, wenn du eigene Pferde hältst — und selbst dann gibt es mit Horse Leasing (ab 590 €/Monat inklusive Box, Groom und zwei Chukkern) einen Mittelweg, den die besten Schulen der Welt längst etabliert haben. Zum Vergleich: Eine Golfmitgliedschaft im Rhein-Main-Gebiet kostet im Schnitt mehr — nur galoppiert dabei niemand.

Unser Fazit: Der Einstieg in Polo war noch nie so günstig wie heute. Was es dich wirklich kostet? 60 Minuten Mut.

Hinter den Kulissen

Ein Tag im Leben eines Poloponys.

5:45 Uhr auf dem Georgshof. Während Frankfurt noch schläft, klappern im Stall die Futtereimer. Luna, 12 Jahre, argentinische Criolla-Mischung, bekommt Hafer und Heu — sie hat heute zwei Einheiten: eine erste Stunde um 10 Uhr, ein Einzeltraining um 16:30 Uhr. Mehr nicht, das ist eiserne Regel.

Zwischen den Einheiten steht Weide auf dem Programm, nicht Box. Unsere Grooms kontrollieren Beine, Hufe und Laune — ja, Laune: Ein Polopony, das nicht arbeiten mag, arbeitet bei uns nicht. Montags ist komplett frei, im Winter reduzieren wir auf Arena-Einheiten.

Warum wir das erzählen? Weil die Qualität einer Poloschule an ihren Pferden hängt. Wer bei uns lernt, sitzt auf Lehrmeistern — ausgeglichen, geduldig und besser trainiert als so mancher Schüler.

Club

Warum Frankfurt wieder Polo-Stadt wird.

1902 gründete Carl von Weinberg den Frankfurter Polo Club in Niederrad — neben dem Golfclub, den es bis heute gibt. Es folgten dunkle Jahre: Im Nationalsozialismus wurden Club und Förderer verfolgt, der Betrieb stillgelegt. Erst 1992 kehrte Polo zurück, in die Niddawiesen von Frankfurt-Nied.

Heute erlebt der Standort seine dritte Ära: Turniere unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Mike Josef, die German Polo Tour zu Gast, Kooperationen mit der Frankfurt International School, der EBS und der Frankfurt School of Finance — und seit 2025 eine Poloschule, die den Sport für alle öffnet.

Die Vision ist keine kleine: Frankfurt soll wieder das werden, was es 1902 war — die Polo-Hauptstadt Deutschlands. Der Anfang ist gemacht. Steig auf.

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